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!!! Bitte kommt zahlreich zu den diesjährigen Bezirksversammlungen !!!

Wichtige Informationen:

Die Bezirksversammlungen finden wie folgt statt:

26.11.2017 Bezirksversammlung Nord 14.00 Uhr in Essingen

28.10.2017 Bezirksversammlung Süd 14.00 Uhr in Schwenningen

17.11.2017 Bezirksversammlung Oberschw. 19.30 Uhr in Reute

Die Ergebnisse zu den Wertungsspielen sind unter Aktuelles – Verband Nachrichten online.

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Wissenwertes

Wissenwertes

Änderung des Jugendschutzgesetzes

Am 1. April 2003 tritt das geänderte Jugendschutzgesetz gemeinsam mit einem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder in Kraft. Bisher zersplitterte Zuständigkeiten im Jugendschutz werden mit dem neuen Gesetz zusammengeführt. Es sieht u.a. eine altersgerechte Kennzeichnung für Computerspiele, strengere Regelungen beim Tabakkauf sowie gemeinsame Eckpunkte mit den Ländern beim Medienschutz vor.

Die Medienschutzänderungen im Einzelnen

Für Computerspiele wird eine altersgerechte Kennzeichnung verbindlich, wie sie jetzt schon für Filme und Videos gilt. Dies soll verhindern, dass jugendgefährdende Spiele Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden. Das Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle wird neu geregelt. Insbesondere wird die Möglichkeit eingeführt, dass die Bundesprüfstelle auch ohne Antrag tätig werden kann. Damit sollen möglichst alle jugendgefährdenden Angebote erfasst werden können. Die Zuständigkeit der Bundesprüfstelle im Bereich der elektronischen Medien wird ausgedehnt. Ihre jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten kann dadurch im gesamten Online-Bereich besser genutzt werden. Ausgenommen bleibt der Rundfunk, der durch Landesrecht geregelt ist. Der Jugendmedienschutz wird systematisch neu gegliedert: Künftig wird zwischen „Trägermedien“ (wie Büchern, Musik -CDs, Videokassetten, CD-ROMs und DVDs) sowie „Telemedien“ (Online-Medien) unterschieden. Diese Trennung löst die bisherigen Kategorien „Schriften“, „Mediendienste“ und „Teledienste“ ab, deren Abgrenzung teilweise schwierig war. Der Katalog der Trägermedien, die schwer jugendgefährdend sind, wird insbesondere im Hinblick auf Gewaltdarstellungen erweitert. Auch ohne Indizierung durch die Bundesprüfstelle werden Trägermedien mit weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten belegt, wenn sie den Krieg verherrlichen, Menschen in einer ihre Würde verletzenden Weise darstellen oder Jugendliche in geschlechtsbetonter Körperhaltung zeigen.

Strengere Regelungen beim Tabakkauf

Die gewerbliche Abgabe von Tabakwaren an Kinder und Jugendliche unter sechzehn Jahren wird verboten. Bei Zigarettenautomaten sind bis zum 1. Januar 2007 technische Vorkehrungen zu treffen, die die Bedienung durch Kinder oder Jugendliche unter sechzehn Jahren ausschließen. Die Festlegung der geeigneten technischen Möglichkeiten überlässt das Gesetz den Automatenaufstellern. In Kinos darf vor 18.00 Uhr keine Tabak- und Alkoholwerbung gezeigt werden.

Gemeinsame Eckpunkte mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag der Länder

Die Länder schaffen eine einheitliche Rechtsgrundlage für den materiellen Jugendschutz in den Online-Medien und vereinheitlichen die Aufsichtsstruktur. Die Erfahrung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften im Umgang mit jugendgefährdenden Inhalten wird im gesamten Online-Bereich genutzt (Ausgenommen ist der Rundfunk – wie oben bereits beschrieben). Die Selbstkontrolle wird gestärkt, indem sie von den Ländern in das Regulierungskonzept einbezogen wird.

Stand: März 2003

Anerkennung „Träger freier Jugendhilfe“

In seiner Sitzung vom 28. September 2002 hat das Präsidium des Landesverbandes beschlossen, das Ziel, als „Träger der freien Jugendhilfe“ nach § 75 SGB VIII anerkannt zu werden nicht weiter zu verfolgen. Nach langer, intensiver Prüfung durch den Jugendleiter hat der Landesverband erkannt, dass die Voraussetzungen, die an eine solche Anerkennung gestellt werden, vom Präsidium nur durch einen erheblichen Aufwand erfüllt werden können. Grund hierfür war, dass der Landesverband einen eigenen Jugendverband, welcher rechtlich und finanziell unabhängig ist, gründen müsste. Die Investitionen an Zeit und Geld, die eine weitere Verfolgung der Anerkennung kosten würde, möchte der Jugendleiter lieber sinnvoller für die Kinder und Jugendlichen unserer Mitgliedsvereine einsetzen.

Stand: 23. September 2002

Jugendgruppenleiterschulungen

Für Personen, welche in unseren Mitgliedsvereinen mit der Jugendarbeit betraut wurden, gab es innerhalb unseres Landesverbandes bislang noch keine Schulungen. Die Anforderungen, die an Jugendgruppenleiter heute gestellt werden, machen dies aber notwendig. Jugendgruppenleiter sein bedeutet, Ansprechpartner sein für die Jugendlichen, um sich für deren Belange und Wünsche einzusetzen Attraktive Jugendarbeit zu gestalten, z.B. Ferienfreizeit, Radtouren, etc.

Richtlinien und Gesetze kennen

Aufgaben und Haftung eines Erziehungsberechtigten mit allen Konsequenzen wahrzunehmen z.B. Aufsichtspflicht Einsatz für die ideelle und finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit Probleme im sozialen Miteinander erkennen und Lösungsmöglichkeiten finden. Um all diesem gerecht zu werden ist der Jugendleiter derzeit damit beschäftigt, ein Schulungskonzept zu entwickeln, welches speziell auf die Bedürfnisse der Jugendgruppenleiter unserer Mitgliedsvereine zurechtgeschnitten ist. Dabei müssen allerdings die Ausführungsbestimmungen des Landes Baden-Württemberg beachtet und umgesetzt werden. Ziel dieser Schulungen soll es sein, jedem der daran teilgenommen hat, die Jugenleiter/in Card (JuLeiCa) des Deutschen Bundesjugendring auszustellen. Diese Card dient dem Zweck, den Jugendgruppenleiter zu Legitimieren gegenüber Erziehungsberechtigten und staatlichen Stellen sowie zum Nachweis der Berechtigung für die Inanspruchnahme von Rechten und Vergünstigungen. Als Vergünstigung sei z.B. die ermäßigte BahnCard zu nennen.